musik dröhnt in meinen ohren
es soll mich abschotten
nur ich und der wind in meinen haaren. und du?
so fahre ich dahin. ziellos
immer wieder fliegt ein kleines tier in mein gesicht
es hat wohl keine augen im kopf
ich nehme nicht viel wahr
versuche mich auf dich zu konzentrieren
nur du und ich. keine anderen
und die musik dröhnt in meinen ohren
lieder über dich
alles rauscht an mir vorbei
so wie ich, so irren auch meine gedanken ziellos umher
ich suche dich

ich werde schneller
doch das bringt mich auch nicht näher zu dir
aber es befreit. unheimlich
der wind. die musik
die freiheit riecht nach dir
ein bisschen. ich will mehr davon. hinsetzen ruhen. es geht nicht
ich will schneller werden
schneller zu dir
ich fahre im kreis
dunkle wolken drücken auf mein gemüt
menschen. gefühle. gedanken
wieder fliegt ein kleines tier in mein gesicht. nur kurz
vielleicht hätte es ausweichen wollen
es tut mir nicht weh
mir kommt der lustige gedanke, ob das kleine tier wohl schmerzen hatte
ich lächle. und fahre
dann bin ich daheim
als ich ankomme, klingt gerade das lied aus
jetzt ist es kurz still
ich stelle mein fahrrad ab
und schon beginnt ein neues lied.

1 Kommentare:
meine Verlobte ist ein Poet *stolz*
Dass Gott deine Sehnsucht stillt....
ich kann das naemlich nicht, aber lieb dich trotzdem *g*
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